„Doch auch zuhause strenge Zucht,

die bringt dann erst die rechte Führerfrucht?“

 

 

Sehr geehrte Leserinnen!

 

Im Sinne einer unerbetenen Wiederkehr unbelehrbarer Altnazis in einer dem einundzwanzigsten  Jahrhundert entsprechenden Demokratie, biete ich den Leserinnen einen an die schwierigen Nachkriegsjahre erinnernden Auszug einer Erzählung aus dem Buche „Aus Liebe Friede Freude Lachen“, veröffentlicht 2002, hierorts an.

 

Über dem unten abgebildeten Eingang der Volksschule des Autors manifestierte sich auch noch nach dem Kriege als Synonym für ehemals kriegsdienliche Schulen, welche derselben gestrengen Zucht samt jener logisch nachfolgenden "Führerfrucht dienten", eben jene von Nationalisten, Chauvinisten und arischen Welteroberern, keineswegs jedoch von wahren Pädagogen erkorene Mahnung.

 

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Nachsatz, eingefügt nach einer Vorbeifahrt des Autors im Herbst 2018. Offensichtlich wurden die Zucht und Frucht Leitsätze über dem Eingang der Schule entfernt, demnach hatte sein Einspruch positive Erkenntnisse erwirkt! Ein vor über zehn und ein vor zwei Jahren an den/die DirektorInnen gesandtes Lesungsersuchen wurde dem Autor unbeantwortet verwehrt!

 

Erhörte Zeitkritik schulpolitisch umgesetzt, den Autor dankverweigernd verschweigen?

 

„Gute Schulen sind für Gemeinden ein großer Schatz“, ein solch sinnvoller Leitsatz würde mündige Schüler weit eher zur Umsetzung humaner Werte geleiten, als es irgendeine gestrenge Zucht jemals könnte!

 

Gerade die schulische Gewalt eines "totalen Gehorsams" führte über die strenge Zucht nachhaltig zu Hitlers totalen Vernichtungskrieg und trug auch dem entsprechend zu dessen "rechten Frucht bei!"

 

Eben diese Zucht sollte wohl  im Terminus der Nazis zudem  auch zu Hause umgesetzt werden und sie entsprach nicht selten auch noch nach 1945 einer absolut unnötigen, von den Nazis zuvor jahrelang indoktrinierten brachialen Gewalt, übernommen aus jener, jede Mitmenschlichkeit erniedrigenden Zeit der schulischen Frontlageberichte, anstatt einen erkenntlich humanistisch befriedenden Unterricht für die heranwachsende Jugend unserer damals noch fragilen Demokratie zu besichern!

 

Trotz dieser Tatsachen möchte ich sehr gerne festhalten, dass es sehr wohl auch kultivierende Lehrerinnen gab, welche im Gegensatz zur krankhaften patriotischen Hitlergesinnung standen und solcherart auf das Werden der Nachkriegsschüler einen lebendig positiven und gleichsam unvergesslichen Einfluss ausübten, und wofür diesen gediegen unterrichtenden Lehrerinnen ein Dankeschön gebührt!

 

Natürlich sprachen in den Nachkriegsjahren die Lehrer insgesamt gesehen kaum jemals aus, was sie nach der unvergesslichen Nazizeit in Wahrheit belastete und gleichsam  nachvollziehbar bedrückte, und wodurch sie ihrem wahren Auftrag, im konkreten ihren Schülerinnen humanistische und somit gewaltfreie Bildungshorizonte zu eröffnen, mit ihrem militärisch anmutenden Unterrichtsstil jedoch keineswegs nachkommen konnten!

 

Um auf präventiven Wegen einer erzieherischen Funktion zur Gestaltung einer wahren Demokratie entsprechend nachkommen zu können, hätte es kaum vorhandener einfühlsamer Pädagogen bedurft.

 

Indem die Lehrenden wie auch das von den Nazis jahrelang physisch und psychisch enteignete Volk nicht nur kulturell entehrt wurde, so konnte sich eine erneuernde Demokratie ohne eine wachsende Wirtschaft zudem auch nur sehr zögerlich entwickeln.

 

Besonders das vom germanischen Übervater Hitler persönlich befohlene Damoklesschwert des "Wehrwolfes" (Terror gegen den alliierten Feind auch in der besetzten Heimat und Vernichtung dieses wo immer er anzutreffen wäre!) schien nach wie vor in den vernebelten Sinnen so mancher Nazis zu überleben! Diesen wahrhaft Unverbesserlichen gereichte nicht einmal die Aussage ihres Bunkergefreiten, geäußert vor dessen Selbstmord:

 

Das deutsche Volk sei trotz Millionen missbrauchter Opfer seiner nicht würdig, es möge verrecken!

 

Selbstredend stand für viele Pädagogen eine gewisse Vorsichtshaltung im Raume, indem eben die Nazis die einstige Kultur einem kriegsdienlichen Massencharakter gewaltsam untergeordnet hatten und sich der zur Demokratie befähigte wohltuende Individualismus einzelner Lehrer, erst aus jener brachialen Gewalt des abscheulichen Rassenwahns befreien musste!

 

 

Persönliche Erlebnisse des Autors

 

Liebe Leserinnen, keineswegs schrieb der Autor nachfolgende Zeilen aus Ichbezogenheit, sondern für abertausende vaterlose und zumeist ledig geborene Kinder der Nachkriegszeit, bei welchen der Lernerfolg nicht nur unter fehlenden Alimenten fürs Schulgeld, sondern besonders unter fehlenden Anregungen und Zuwendungen von sogenannten Hilfslehrern litt, welche sich mit ihrer zumeist ex Kathedra äußernden Befehlsschemata und ihren absolut nicht seltenen Züchtigungen bisweilen zu solidarisieren schienen, anstatt sich auf die positiven Anlagen und die zu integrierende Individualität ihrer Schüler und auf  jene, das Leben erst lebenswert machende humanistische Bildung wohlwollend zu konzentrieren!

 

Besonders vaterlose Kinder hatten nicht selten die Launen frustrierter Lehrer zu ertragen!

 

Liebe Leserinnen, ungern erinnert sich der Autor gewisser Ereignisse, welche seinen Lernerfolg nicht gerade förderten. Von arbeitslosen Verwandten hörte er, ohne dass es diese zu bemerken schienen: „Ein gescheiter Mitesser reicht in der Familie“, (gemeint war sein um zwei Jahre älterer und gleichfalls vaterloser Bruder und genau in solchen Zusammenhängen durfte die Gitarre seines älteren Bruders nicht einmal berührt werden, man war sprichwörtlich arm nach dem Kriege und man hätte auch keinen Groschen gehabt, um diese ersetzen zu können!

 

Desgleichen erging es im zur selben Zeit als Volksschüler mit einem leeren Blatt Papier, auf welchem er Gedichte zu formulieren begann. „Was erlaubst du dir, Blätter zu verschwenden!“ Und nachdem er nicht gleich seinem um zwei Jahre älteren Halbbruder ebenfalls ein Mathegenie war, nahmen seine Lehrer an, er wolle nicht lernen und so schien diese fälschliche Annahme den seinerzeit noch arbeitslosen Verwandten als entlastendes Ventil für ihren persönlichen Frust zu dienen.

 

Zeitgleich störte die in beengten Verhältnissen wohnenden Verwandten offensichtlich die Tatsache, dass Antons väterlicher Onkel Hans im Nachbarort als gerade fertig gewordener Junglehrer wirken durfte und sie selbst hingegen nach wie vor arbeitslos waren und ein Trost von seiner Mutter war auch nicht zu erwarten, sie hatte als einzige der Familie endlich einen Job als Krankenschwester in einem sehr weit entfernten Ort nahe der italienischen Grenze angenommen und konnte deshalb auch nur alle drei Monate nach Hause kommen!

 

Anbei, rein zufällig wurde der Bruder des Autors gleich dem väterlichen Onkel Antons in späteren Jahren ebenfalls Lehrer und Politiker, für Anton fehlte hingegen das Geld für eine höherwertige Bildung und indem er als Bub ohnehin nur danach akzeptiert wurde, so er sich mit seiner physischen Arbeitsleistung einbrachte, so erschien ihm eine körperliche Tätigkeit als Hirtenjunge inmitten der Natur oder als Helfer bei der Heumahd bisweilen sogar als wohltuende Tröstung!

 

Antons Empfinden nach, zumindest mit seiner schulischen Leistung nicht anerkannt zu sein, folgten prompt mehrere Krankheiten und Operationen mit jeweiligen weihnachtlichen Aufenthalten in diversen Krankenhäusern und die ihn behandelnden Ärzte konnten mit Sicherheit erahnen wie sich ein Kind fühlte, dass glaubte, unter einer seinen Kopf erdrückenden Glocke leben zu müssen, dementsprechend folgte auch fern erwarteter Belobigungen eine Hirnhautreizung, eine Appendix Notoperation und eine sich jahrelang wiederholende Sepsis im Kieferbereich.

 

                                                             „Ein liebliches Bauerngärtchen erstrahlte auf Antons Schulweg“

 

Dank einer äußerst positiven Erinnerung an die Herz und Seele erwärmenden Zuwendungen seiner unvergessenen lieben Großeltern hofft der Autor inständig, dass sie sich mit dem verdienten Segen Gottes gerechterweise in der Wiege des Herrn einfinden durften!

 

Nach Opas Tod musste Anton 1960 im letzten Hauptschuljahr vom Wohnort Metnitz leider nach St. Veit d. Glan umziehen und zur dortigen HS wechseln, natürlich hätte er es vorgezogen, weiterhin bei seiner Oma zu wohnen! - und noch im selben Jahr heiratete seine Mutter erstmals und bereits zu Weihnachten folgte der erneute Wohnortwechsel von St. Veit an der Glan nach Kl. St. Paul und diverse innerfamiliäre Zustände (ein rabiater Stiefvater) ließen Anton Nacht für Nacht aus Angst um seine Mutter nur sehr wenig schlafen und so schlief er eines Tages vollkommen entkräftet im Zeichenunterricht ein und was danach für damalige Erziehungsbegriffe folgte, scheint nachvollziehbar!

 

Die Frau Lehrerin zu Anton: „Du frecher Rotzbub wirst in meinem Unterricht nicht schlafen“ und sie watschte ihn ab und raste mit ihm zum Herrn Direktor, welcher der Erklärung der Frau Lehrerin folgte und ohne ihn überhaupt anzuhören, bedachte er Anton sofort mit zwei brutalen Watschen und dem Zuspruch:  „Du Rotzlöffel wirst in meiner Schule nicht schlafen, dich bringe ich auf Vordermann!“

 

Liebe interessierte Weltbürger, gerade dieses „auf Vordermann bringen“ blieb mir bis heute in brennender Erinnerung, desgleichen des Direktors heldenhafte Erzählungen in seinem Geschichteunterricht: „Er hätte stets schneller geschossen als die Russen!“

 

Homer und seine die Kultur der Antike betreffende Erzählungen als auch solche, sich auf das kulturelle Werden Europas beziehende Werte ließ er hingegen blamabel vermissen!

 

Nicht einmal fragten Anton zu jener Zeit die Herren Lehrer, weshalb er so oft unter Übelkeit und Müdigkeit litt und seine Mutter hatte mit ihrem brachialen Gatten ohnehin genug am Hut und sein Bruder besuchte in jenen Zeiten nichts ahnend und sozial beruhigt die Lehrerbildungsanstalt in Klagenfurt und dementsprechend sah auch Antons Abschlusszeugnis aus, auf Grund welchem ihm lediglich eine Ausbildung zum Schlossergesellen gestattet wurde und eine von ihm erhoffte Wiederholung der letzten Hauptschulklasse in einer friedvolleren Umgebung wurde nicht einmal erörtert beziehungsweise zur Diskussion gestellt!

 

Das Wesen Gott dürfte wissen, wie sehr Anton damals einen Aufenthalt unter gleichberechtigten Schülern in einem staatlichen Heim der häuslichen Gewalt seines Stiefvaters vorgezogen hätte, vermutlich hätte er gleich seinen Töchtern ein Studium, begleitet durch gebildete Pädagoginnen und vor allem in einer befriedeten Umgebung sehr wohl geschafft!

 

Liebe Leserinnen, auch wenn Ihnen obige Erzählungen als Odyssee erscheinen mögen, es war leider noch nicht alles!

 

Bis zum Ende seiner Schlosserlehre musste Anton nicht nur in der Lehrwerkstätte schwer arbeiten und nahezu jeden Schilling seiner Tante (Witwe mit drei Kindern) bis zum Ende der Lehre überlassen, sondern auch die Tatsache erdulden, dass ihm ein trinkreicher Schlossergeselle aus einer Laune heraus seine Kniescheibe mit einem durch die Werkstätte fliegenden Hammer schwer verletzte und sein dahingehend informierter Onkel den Ausspruch tätigte: „Lehrjahre sind keine Herrenjahre“ und er fügte hinzu: er ließe sich doch nicht von diesem Schläger zusammenschlagen und somit unterließ er vermutlich auch einen notwendigen Gang zum Lehrherrn Antons!

 

Liebe Leserinnen, wahrheitsgemäß reiche ich noch eine wichtige Tatsache nach, von 1961 – 1963 hatte ich einen netten älteren Lehrherrn, welcher jedoch bedauerlicherweise unerwartet verstarb und somit musste ich um die Lehre positiv abschließen zu können, zu einer neuen Lehrstelle wechseln und welches erreichte Ziel eine gebotene Zurückhaltung meinerseits implizierte und in diesem Kontext getraute ich mich auch nicht den Gewalttäter anzuzeigen.

Eine Anzeige hätte damals noch den Verlust der Lehrstelle bedeutet und der Schwiegersohn meines Lehrherrn bedankte sich zudem mit der Feststellung: „Danke, dass du uns nicht angezeigt hast“ und er beschenkte mich in der Folge mit einem seiner Anzüge, er konnte wohl erkennen, dass ich nicht aus begüterten Verhältnissen stammte!

 

Anbei, 1965 bestand Anton die Gesellenprüfung mit gutem Erfolg!

 

Werte Leserinnen, während eines Besuches meines Geburtsortes saß ich vor einigen Jahren mit einem Onkel mütterlicherseits in einem örtlichen Gasthaus und während eines Gespräches mit älteren Anwesenden sprach mich einer der Anwesenden etwas fragend an: Ja dann bist du der Tone? (Anton) und nach über fünfzig Jahren des nicht Vergessens stellte er fest: „Mein Gott, hast du als Bub Schläge bekommen!“

 

Werte Interessierte, sehr gerne verzeihe ich als Christ all jenen Menschen, welche mich auf Grund der schlechten Nachkriegsjahre und der Nichtanwesenheit meines leiblichen Vaters bisweilen gröblich anfassten und in diesem Kontext schrieb ich auch meine Bücher gegen jedwede Gewalt verherrlichende Verrohung und für ein vereintes, Kriege ächtendes Europa, auf dass unsere Kindeskinder niemals eine brachiale Gewalt bevorzugende Diktatur erstehen lassen mögen! 

 

 

Werte, einer bildungsgerechten Politik verpflichtete Abgeordnete!

 

Als Europäer und Weltbürger erlaube ich mir ihnen nachfolgende Gedanken zu offerieren.

 

Es scheint äußerst bedenklich, dass sich die hohe Bildungspolitik erst in den letzten Jahren um eine Kinder fördernde, anstatt prügelnde Pädagogik bemüht, es wäre doch schön gewesen, so man als Autor ohne jede blamable und nachvollziehbar ausgrenzende Zensur ein thematisch entsprechendes Gehör für seine Bücher gefunden hätte!

 

Österreich ist frei, erklang es vor Jahrzehnten, jawohl, frei von einer erbetenen zeitkritischen Literatur, frei von toleranten Medien und Fernsehanstalten, welche keineswegs von der braunen Vergangenheit berichten wollen und wohl auch nicht sollten… und die zu keiner Zeit resozialisierten NS-Mörder leben ungesühnt unter uns und wollten unschuldige Nachkriegsgeborene erneut auf „Vordermann bringen!“ – Und falls dies in deren Terminus nicht so recht gelang, danach findet ein schreibender Weltbürger nach der Veröffentlichung seiner Bücher in seinem Brieffach Beleidigungen vor, welche ihn wohl zum Vaterlandsverräter stigmatisieren sollten!

 

Der Autor verweist darauf, dass er der Sicherheit seiner demokratischen Republik mit Herz und Sinn gedient hat und bis an sein Lebensende den Intentionen der Vereinten Nationen und jenen eines sozialgerecht vereinten Europas, sowie den Idealen einer zu erstrebenden geeinten Welt unverrückbar getreu verbunden bleibt!

 

 

Verehrte Interessierte, Zeit meines Lebens versuchte ich mich in aller Stille weiterzubilden und ein mir namentlich unbekannter Leser meiner Homepage schrieb mir in einer Mail: Sie könnten doch leicht ein Studium beginnen…

 

Dazu erlaube ich mir festzuhalten: zwei meiner Töchter konnten studieren und eine dritte maturierte.

 

Wozu sollte ich als Gott und die Welt ehrender Dichter zudem auch noch studieren? - Um als Bestverdienender und unchristlich unsozial handelnder Lobbypolitiker aus einem zumeist solidarlosen Weltgewissen machttrunken kriegerisch wirken zu dürfen? 

 

Hingegen freut es mich eine Weltsolidarität fern jeder Intoleranz und Ignoranz schreibend einzufordern, auch wenn dies medial unerwähnt bleiben würde!

Diverse UN-Organisationen kennen ohnedies meine Bücher und Mails als auch meine Gesinnung für die im Geiste der Bergpredigt mutiger zu befriedende Welt.

 

Indem meine medial verschwiegenen Buchvorschläge aus „A new Order Mr. President“& „Österreichs Briefbomber“ glücklicherweise von angeregten Politikern auf ein entsprechendes sprachliches Niveau angehoben wurden, erfreut mich besonders die von mir 1999 geforderte, jedoch erst ein Jahrzehnt später erfolgte Einführung eines sinnvollen Ethikunterrichts!  

 

Ein an die Direktion eines Bregenzer Gymnasiums entsprechend höflich gerichtetes Lesungsersuchen blieb bis heute unerhört, unbeschadet dieser Vorgangsweise erfreut mich die Tatsache, dass der damalige Herr Direktor Pichler für die zuvor jahrzehntelang verschwiegene Problematik einer in „A new Order Mr. President“ 1998 geforderten finanziellen Befriedung einstiger NS-Zwangsarbeiter, diese Forderung anschließend als sozusagen mutiger Erster in der ORF Sendung „Vorarlberg Heute“ ansprechen durfte!  

 

Liebe Leserinnen, Keinesfalls möchte ich die Leistung dieses Gentlemans schmälern, weshalb jedoch verschwieg der ORF Dornbirn zuvor dieses Thema, der werte Herr Direkter Dr. Burtscher kannte ja mein, von ihm persönlich 1999 in der ORF Bibliothek verstautes Buch „A new Order Mr. President”.

 

Eine 2009 absolut höflich gestaltete Übergabe des Gedichtbandes „Erfüllte Zukunft“ in einer Direktion eines anderen Bregenzer Gymnasiums und ein gleichsam gediegen gestaltetes Lesungsersuchen wurde bis heute nicht beantwortet, offensichtlich passt meine in den Büchern angesprochene Reform der Bildungspolitik keinen dieser Herren und aus diesem vermuteten Grunde sollten die SchülerInnen auch nichts von den Intentionen meiner Bücher erfahren!

 

In welch heile Verließe jedoch der ORF Kärnten die 1999 erfolgte erste Zusendung von „A new Order Mr. President“ entschwinden ließ und auf welch virtuose Art und Weise sich nach einer zweiten Zusendung des Buches Herr Dickermann von einer erbetenen gemeinsamen Erörterung entband, überlasse ich gerne mündigen Leserinnen.

Wahre Humanisten hätten mit Sicherheit mit den im Buche angesprochenen sozialkritischen Themen sehr wohl etwas anzufangen gewusst!

Im konkreten dürfte meine treffliche kosmische Synthese des Briefbombers Franz Fuchs, die eine Resozialisierung von Nazis vergessen habende Politik derart gestört haben, so dass die Causa betreffende Wahrheiten, (der Autor schrieb an Innenminister Schlögl: „Der Briefbomber ist Löwegeborener und in Vermessungsstrukturen tätig“) selbst diese Tatsachen auch vom informierten ORF-Dornbirn  verschwiegen wurden und die Politik vermutlich auch zugleich dafür sorgte, dass des Autors Bücher unerwähnt bleiben! * Im ORF Radio Dornbirn gab es eine kurze Erwähnung des Buches und der für die Zusendung dankende Intendant Dr. Burtscher wies das Buch wohlwollend der ORF-Bücherei zu.

*) Österreich ist frei von Nazis und für seinen Tourismus stets tugendhaft sauber! Oder …?

 

 

 

 

Inwiefern Herr Dr. Dickermann die sozialisieren mögenden Ziele des Buches „A new Order Mr. President“ und jenes von „Österreichs Briefbomber“ als zu vage für ein erbetenes Interview anführte, überlasse ich gerne Interessierten von im einundzwanzigsten Jahrhundert angekommenen Leser/Innen!

 

Zu viele der Hitlerischen Vernichtungsmaschinerie verbrecherisch gedient habende Welteroberer erachteten sich als „arisch größer“ und so manche dieser Überherren fühlen sich auch heute noch unschuldig und als Legitimation dient diesen Tätern die gängige Ausrede: „Sie hätten es nicht alleine getan!“

 

Zurück in heutige Tage, auf der Rückseite des Buchcovers „A new Order Mr. President“ führte der Autor 1998 an: „Die Weltgemeinschaft der Völker verzichte auf jede militärische Einsatzdoktrin außerhalb der UN-Intentionen, dies verhindere jedes militärische Vertreiben von verwurzelten Menschen aus ihren physischen und psychischen Ankerplätzen!“

 

Sehr geehrte Leserinnen, Vermutlich können Sie mein Empfinden nach dem Erhalt des Briefes von Herrn Dr. Dickermann erahnen: „Nichts liegt so im Dunkeln, dass es Gottes Sonne nicht eines Tages erhellt!“

 

 

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Werte Interessierte, 1991-93 forderte ich via RS - Briefen bei President Bush eine Bildungsoffensive anstatt einer fortgesetzten Kriegsoffensive für alle US – Amerikaner ein, damals sprach hierzulande noch niemand von solchen in eine bessere Zukunft weisenden Gedanken, welche in einer erbetenen Sozialversicherung auch für schwarze Mitmenschen münden sollte und meine dringliche Bitte, für künftige Katastrophen einen weltweiten militärischen Katastrophenschutz zu gründen, dürfte im Aktionärsgetöse unbesorgter Politiker untergegangen sein!

 

President Clinton versuchte später solche Ziele tatsächlich umzusetzen, auch Frau Clinton erhielt das Buch „A new Order Mr. President“ 1999 zugesandt.

 

Das man in Vorarlberg in den Siebzigern d. l. JH. meinen Wunsch sozialpolitisch mitwirken zu dürfen, nach der Einbringung von essentiellen Vorschlägen für eine zeitgemäße Beamtenpolitik (Leistungsbezogene Bezahlung) anschließend mit dem Satz: „Mir bruchand koa fu dunn uffa!“ Auf Deutsch: „Wir benötigen keine von unten herauf aus Österreich!“ beglücken würde, entspricht leider nicht einer in Wien stets so lieblich vorgespielten Weltoffenheit der Vorarlberger!

 

Verehrte LeserInnen, meine Großeltern erzogen mich zum Zuhören, welche Sinnhaftigkeit ich bis heute beherzige. Doch die im Hintergrund verdeckt geäußerte Feststellung: „Der soll Plakatle kleba gor und Schnorra halta!“ Ich solle Plakate aufkleben und den Mund halten!“ -Mich diese ex Kathedra geäußerte Herabsetzung so sehr befremdete, dass ich anschließend mit großer Trauer die Partei des seinerzeit noch eine soziale Ethik umgesetzt habenden Kanzlers Dr. Bruno Kreisky beschämt verließ, scheint für aufrechte Bürger nachvollziehbar.  

 

Meine erkämpfte Selbständigkeit als Heilmasseur und Lymphdrainagetherapeut welche ohne jeden Kassenvertrag sechzehn Jahre lang bis zu diversen Operationen anhielt, determinierte mich zumindest in den Augen von Sozialdemokraten ins vermutete konservative Lager und welche Sichtweise sich wohl in Form meiner an President G. Bush gesandten Briefe für diese Herrschaften erneut zu bestätigen schien, doch eine solche Annahme ist absolut falsch! - Desgleichen die Vermutung, ich sei gleich meinem in Kärnten lebenden Bruder unisono der FPÖ zuzuordnen.

 

Was wenige Menschen meines Umfeldes wissen ist die Tatsache, dass mich der seinerzeitige Parteichef der Bregenzer Freiheitlichen Herr Dr. Kinz in einem persönlichen Schreiben einlud, einer vorgeschlagenen Erörterung Folge zu leisten, welcher ich als den Vereinten Nationen verbundener Weltbürger nicht nachkommen konnte!

 

Wahrheitsbezogen verlor ich als sozial denkender Christ bis zum heutigen Tage niemals solche, Dr. Bruno Kreisky und dem gleichfalls unvergessenen Altbundespräsidenten Dr. Kirchschläger nachempfundene Ideale für eine sozialgerechte befriedete Welt. Wie wohl ich als Selbständiger im Gegensatz zu so manchen bestbezahlten Politikern erkennen musste, sozialisierende finanzielle Ausgaben folgen zuallererst beständigen Einnahmen und von besonnten Urlauben gleich pragmatisierten Beamten können Einmannbetriebe jedenfalls nur träumen!

 

Herr Dr. Kirchschläger hielt in einer brieflichen Antwort zur Befindlichkeit der unsozial gewordenen Politik fest: Lieber Herr Petschacher, „die Politiker kommen aus der Mitte des Volkes!“

 

Persönliche Briefe Dr. Kirchschlägers und jene seiner Gattin als auch deren Buchgeschenk „Immer den Menschen zugewandt“ (Reden des Altbundespräsidenten) bewahre ich mir als vertiefte Kostbarkeit in Herz und Sinn, es gibt eben in allen Parteien würdige und unsere Republik auf zeitgemäßen demokratischen Wegen hochhaltende Politiker.

 

Rückwärts tendierenden Links und Rechtsfaschisten bzw. zwangspatriotischen Nationalisten welche meine Person vermutlich auf Grund meiner an US - Präsidenten gerichteten Briefe zum Vaterlandsverräter stigmatisieren möchten, wünsche ich hingegen eine allumfassend wirkende Gesundung ihrer Ansichten.

 

Glücklicherweise gibt es größtenteils nette Vorarlberger/Innen, welche nur nicht erahnen, wie ausgrenzend gemein unzeitgemäße Zwangspatrioten noch immer sein können!

 

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                            „Lebensfreude gebärende herbstliche Farbenflut“ ©2000 Copyright Anton Petschacher

 

 

Lieber Gott mach sie denkend

 

Erweitere lieber Gott auch verirrten Nationalisten und Faschisten ihr Denken

und schenke ihnen die Nächstenliebe als Frieden gebärende Erkenntnis.

 

Du wirst sie solcherart und vermutlich allseits erkenntlich

in für Nächste fürsorglichere Bahnen lenken schlussendlich.

     

                                                                                 Antony Petschacher

 

 

Verehrte Leserinnen, ich danke Ihnen aufrichtig für ihre geschenkte Zeit und verbleibe mit besten Wünschen für eine erfüllte Zukunft innert einer toleranten, das Leben in all seinen Schönheiten bejahenden Zeit.

 

Alles Liebe, ihr herzlich wohlwollend verbundener Weltbürger Antony Petschacher

 

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