„Lebenssubstanz der Mutter Erde bewahren!“ ©2020 Copyright Anton Petschacher                      

 

Liebe Leser/Innen!

 

Das Erkennen der Mensch und Natur vergessenden, scheinbar nur noch solidarlosen Banken & Börsen dienlich wirkenden Brüsseler Lobbypolitik, veranlasste mich nachfolgende Mails an die Grünen zu senden.

Herrn Van der Bellen lernte ich seinerzeit bei seiner Bürgervorstellung in Bregenz kennen und gemäß seiner Gesprächskultur verwendete ich auch eine dementsprechende Form der Anrede im nachfolgenden Mail.

 

Lieber Sascha, mit freundlichen Grüßen erlaube ich mir festzuhalten, es kann keine Frieden erzeugende Kraft aus einer Gemeinschaft wirken, genau solange wohlwollende Geister für eine Mitarbeit unberücksichtigt bleiben und wünschenswerte Koalitionen einzig linken Doktrinen unterworfen werden!

Die Grünen werden erst dann reüssieren, so sie sich breiteren Wählerschichten eröffnen und vermutlich läge eine in der Mitte des politischen Spektrums situierte Verankerung weitaus sinnvoller, als sich als ewige Protestpartei ohne Chancen auf die Umsetzung grüner Ziele fortan an den Rand eines linken Erbmusters zu situieren!

Die umzusetzenden grünen Wertevorstellungen sollten schleunigst einer Ratio folgen, welche eine Koalition der Mitte ermöglicht, ansonsten wird die Partei ohne eine entsprechende Evolution stets nur 7 -11 %, anstatt möglicher 14-16% erreichen!

Im Sinne umzusetzender grüner Ideale ersuche ich dich, offeriere unsere Gesinnungsgemeinschaft als die eine wahre Kraft, welche fern politischer Grabenkämpfe dem Erhalt der Leben spendenden und auch demgemäß zu erhaltenden Natur dient, Umwelt erhaltende Innovationen nachhaltiger einfordert und sich zudem der Behebung unsozialer Zustände verpflichtet weiß!

Sprich und wirke mit deinem Herzen und führe unsere Gemeinschaft hin zu einem evolutionsgerechten Wirken einer fortschrittlich handelnden Partei, danach würden auch unsere Ideale für eine menschlichere Welt von den Wählern berücksichtigt werden.

Das Wesen Gott segne dein Wirken, herzlich verbunden dein dankender Antony Petschacher.

Die Mail erging am 30. 08. 2006 an den Vorsitzenden der Grünen Österreichs alexander.vdbellen@gruene.at .

                                                  

Mail an die Verantwortlichen der Grünen

 

Hallo im Geiste einer soziokulturell und ökosozial zu vereinenden Welt! Das gestrige Desaster im Parlament verweist auf vermutlich zuvor nicht allzu viel gearbeitet habende, jedoch gemäß dem Motto „der kommende Wahltag ist zugleich auch Zahltag" urplötzlich hoch aktiv gewordene Abgeordnete.

In einer sichtlich chaotisch anmutenden Nachtsitzung wurden jahrelang verschleppte Eingaben von nicht gerade attraktiv wirkenden Herrschaften urplötzlich nahezu durchgepeitscht! 

Es dominierte eine unerträgliche Ignoranz gegenüber Eingaben der Opposition und eine Abgeordnete der ÖVP schlief für TV-Zuseher erkenntlich während wichtiger Lesungen und manche Mandatare lasen unbekümmert Zeitungen, anstatt dem ihnen anvertrauten Volke mit Würde zu dienen!

Müssten nicht besonders die Grünen Einsprüche gegen eine von der angeblich christlichen ÖVP erduldete radikalkapitalistische Abzocke steinreicher Börsianer äußern, und wollt ihr allen Ernstes mit solchen, unversteuerte Milliarden im Ausland parkierende Stiftungshelden koalieren und zudem vergessen, dass jene von arbeitenden Menschen keineswegs am Golfplatz erwirtschafteten Milliarden auf solch unethischen Wegen entgegen jede teilende Solidarität dem Staatswohl entzogen werden! 

Vergessen Koalitionen erstrebende Grüne ihre wertvollen Ideale einzufordern und werden sie nach einer Koalition mit einer dominanten Aktionärspartei für Jahrzehnte nicht mehr wählbar, und vergesst ihr die Tatsache, dass die ÖVP Milliarden für den Ankauf von Eurofighter verschleuderte und zugleich fordert sie im Parlament eine Verminderung der Beiträge für eine sozialgerechte Politik!

Für euer Interesse danke ich als grünen Idealen verbundener Bürger. 

Die Mail erging am 25.09.2008 an alexander.vdbellen@gruene.at

 

Antwort erfolgte keine und gerade deshalb muss sich der Schrei nach einer aktiveren Bürgergesellschaft und neuen unbefleckten Parteien umgehend erfüllen, oder aber krankgierige Börsianer und bestechungsanfällige Lobbyisten nähren auch weiterhin bar erbetener Einsprüche eine bedenkenlos zunehmende soziale Ungerechtigkeit, sowie eine zerstörerische Ausbeutung der Leben gebärenden Natur!

Anmerkung; Einige Zeit danach erhielt ich eine Mail von Frau Christa Grumiller Büro Van der Bellen mit dem Vorschlag, ich sollte mich doch bei den Grünen im Vorarlberger Landtag bezüglich einer Mitarbeit vorstellen.

Nach langem Überlegen suchte ich das Büro der Grünen im Landhaus auf und wurde von einem mit einer abgehoben wirkenden Tonalität wie folgt betitelt: „Ja, sie sind ein schillernder Vogel!“

Ich verließ ob dieser hochnäsig vorgetragenen Beleidigung enttäuscht das Büro und hörte nie wieder etwas von den Vorarlberger Grünen, und seit sie mitregieren hat man das Empfinden, sie vergessen umgesetzte Ideale der Gründer/Innen der Partei.

Werte Leser/Innen! Bekanntlich waren zu Beginn der Verhandlungen mit der EU die Grünen so gut wie gegen eine Mitgliedschaft und eine mich in meiner Massagepraxis ansprechende Politikerin der Grünen fragte mich seinerzeit, ob ich für eine Mitgliedschaft in der EU wäre, was ich damals bejahte, denn nur im EU-Parlament Mitwirkende könnten die Umsetzung wirtschaftlicher und soziokultureller Interessen Österreichs erwirken!

Gleich unzähligen EU-Bürgern beschämte mich als ein die EU-Kommission seit dem Jahre 2000 vor einer Minimierung anerkannter sozialer Werte zu Gunsten einer alleinigen Dominanz von Börsen dienenden Lobbyisten Warnender die Erkenntnis: Die von Lobbyisten beherrschte EU-Bürokratie muss enden und eine Wirtschaftsunion gleichberechtigter Staaten neu erstehen! – Und zugleich das gegenüber der EU-Kommission machtlos wirkende Parlament zum Wohle eines aktiven Mitspracherechts der Mitgliedsstaaten aufgewertet werden!

Bürger entmachteter Einzelstaaten haben das Empfinden, die EU-Kommission dominiere Europa gleich einer altrömischen Cäsarenmonarchie und die Regierungen Frankreichs und Deutschlands besäßen das Anrecht über das Wohl anderer Staaten ex kathedra bestimmen zu können!

Es reicht, ein US-Konzern erwirtschaftet vier Milliarden Gewinn und bezahlt Null Euro Steuern und Eltern mit Dreifachjobs wissen nicht wie sie ihre Kinder ernähren, geschweige denn fortschrittsgerecht bilden sollen!

Gerne hätte ich denn inzwischen zum Bundespräsidenten erwählten Herrn Van der Bellen gefragt, weshalb die Schweiz ohne ein Mitglied der EU zu sein, wesentlich weniger Arbeitslose hat als Österreich als EU- Mitgliedsstaat!

Idealisten mit Rückgrat welche die Unbill unserer sozialentseelten Welt allzu trefflich beschreiben, erhalten keine Antworten und bleiben zudem in proporzdominierten Medien unerwähnt, dadurch bewahren sie sich jedoch auch eine reine Seele, befreit von jeder Lobbyhörigkeit und gängigen Schmiergeldskandalen!

Liebe LeserInnen, haben Sie herzlichen Dank für ihr erbetenes Interesse.

 

Nachsatz, eingefügt am 19.05.2020.

Werte LeserInnen!  Den Glauben an das Gute im Menschen und den an die zu erstrebende eine Welt niemals aufgebend, möchte ich meine Freude über obige mich kürzlich von Bundespräsident Alexander Van der Bellen erreichte Antwort auf ein an ihn gesandtes Billett mit Gedichten auch hierorts einfügen.

Unzähligen ÖsterreicherInnen gleich lernte ich die nachahmenswerte Tonalität mit welcher er seine Ansprachen an unser Staatsvolk richtet, anerkennend zu schätzen.

Ihm gebührt der Segen Gottes und der unseres Volkes für sein weiteres positives Wirken, mit welchem er uns in eine fortschrittskonforme Aufbruchsstimmung für eine wiedererstarkte Wirtschaft geleitet. 

Werter Herr Bundespräsident, ich wünsche Ihnen alles erdenklich Gute und Schöne, bleiben Sie gesund und lebensfroh wirkend.

Mit freundlichen Grüßen ihr herzlich dankender Anton Petschacher.

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